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Montag, 25. August 2014

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Mit 34 Jahren den Führerschein machen...

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Ja genau, ich muss sogar fast 35 Jahre alt werden, bevor ich sagen kann, dass ich einen Führerschein habe.
Bis zu meinem 33.Lebensjahr habe ich immer gedacht, dass ich keinen brauche, ich komme überall hin.
Das Argument, das es mir zu viel kostet und auch gefährlich ist, war dann immer meine persönliche Versieglungstaktik.
Doch in den letzten 2 Jahren packte mich dann endlich die Sehnsucht, mobil zu sein und  nicht immer frierend und mit Gepäck beladend am Bahnhof zu stehen, um zB zu meiner Mutter zu kommen.

Ca. vor einem Jahr habe ich mich  in der nächst gelegenen Fahrschule angemeldet.
Welche Fahrschule ich genau besucht habe, kann bei mir persönlich angefragt werden, denn leider kann ich nicht nur positives über sie berichten.

Früher hat man mit Bögen gelernt aber heute funktioniert das mit Apps oder Softwares.
Der Preis, den ich hätte bei der Fahrschule dafür zahlen müssen, wäre über 100 ,-€ gewesen.
Das habe ich aber nicht gemacht, denn es gibt eine gleichwertige Software über den Appstore zu kaufen, die genau die gleichen Fragen beinhaltet.
Während meiner Zeit wurden die Fragen 2 x upgedatet und die App hat das Zeitgleich angeboten, ohne Aufpreis natürlich!
Dies ist die App, die ich für 12,99€ heruntergeladen habe und mit der ich meine Prüfung ohne Probleme bestanden habe.

Im März hieß in der Fahrschule, dass ich bitte jetzt die Prüfung machen solle, da die Fragen im April mehr werden und zusätzlich noch Videofragen hinzu kommen werden.
Okay, gemacht, getan. Gelernt was das Zeug hält, damit ich noch vor April den Theorietest machen kann.
Einen Abend vorher bekomme ich eine Email, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich die Prüfung um 13.00Uhr anstatt 9.00 Uhr antreten solle.
Ich habe sofort meinen Fahrlehrer daraufhin angerufen, um mir den Termin bestätigen zu lassen.
Ich muss dabei anmerken, dass das der letzte Prüfungstermin war, bevor die neue Prüfungsmethode in Kraft getreten ist
Ich stehe dann pünktlich um kurz vor 13.00Uhr beim TÜV , um diese Prüfung zu bestehen, da guckt man mich fragend an, was ich denn hier machen würde.
Ihr könnt euch denken, was passiert ist. Genau, so richtig weiß es keiner, Fakt war, dass der Termin morgens war und ich somit nicht mehr die alte Prüfung machen konnte.
D.h. für mich, anstatt 800 Fragen zu können, 400 neue dazu zu lernen plus diese neue Methode mit den Video-Fragen.
In diesem Moment ist mir der Kragen echt geplatzt.
Mein damaliger Fahrlehrer war eine einzige Katastrophe. Nicht, dass er mir diesen Termin versaut hat, nein, er brauchte bei jeder Fahrstunde die Bestätigung, dass, ach, wie toll er doch ist. Dabei fühlte ich mich sooo klein mit Hut hinterm Steuer.Jede Stunde musste er auf die Toilette, dh 10 min von x 10 Fahrstunden gingen mir flöten. Bis dato hatten wir nicht ein einziges Mal eingeparkt. Ich habe immer mal wieder nachgefragt, wann wir das denn mal machen. Die Antwort war so banal , wie er selber " Ja fühlst du dich denn sicher?" Hallo??? Wie soll man sich als Anfänger denn sicher auf der Straße fühlen? 
Mit diesem Päckchen an Sorgen und Ärgernis bin ich dann zu seinem Chef gegangen, habe sogar mit Fahrschulenwechsel gedroht. Er war dann etwas verständnisvoller und war etwas erstaunt über die ganze Sache und meinte, dass das nicht in seinem Sinne wäre. Er hat sich angeboten, mir das Fahren in Zukunft höchstpersönlich beizubringen und die Kosten für die Theorieprüfung sowie eine Fahrstunde zu übernehmen. Okay dachte ich, gebe ich dieser Fahrschule noch eine Chance. Ein paar Wochen später hatte ich dann endlich die Theorieprüfung bestanden und war voller Freude, dieses Kapitel schon mal als abgeschlossen zu markieren. Fahre höchst motiviert und mit einem Strahlen im Gesicht nach Hause, mit dem Willen, jetzt den Rest gaaaaaanz schnell auch noch hinter mich zu bringen. 
Auf dem Weg in die Wohnung habe ich dann, wie immer, den Briefkasten gelehrt, sehe ich einen Brief...die Stromkostenabrechnung. So gut, wie ich drauf war , habe ich mir gedacht, ach so schlimm wirds nicht werden, wir haben jeden Monat sooo viel Geld überwiesen, da kriegen wir vielleicht noch was zurürck.
PUSTEKUCHEN, den Boden unter meinen Füßen hat sie mich gekostet.
Wieso und warum, das ist ein anderes Thema aber leider war die Freude nur sehr kurz über meine bestandene Theorieprüfung. Das Geld, was ich für den Führerschein und die Autoanmeldung  hatte, war dann erst mal futsch. Also musste ich erst mal ein paar Monate pausieren.
Ach ja, da Auto stand seit Januar auf meinem Parkplatz, jeden Morgen habe ich meinen "Frosch" gesehen und gehofft, bald mit ihm durch die Gegend hüpfen zu dürfen.
Doch dann ging es  im Auto mit dem Chef höchstpersönlich weiter. 
2 oder 3 mal sind wir gefahren, aber irgendwie fühlte es sich so "ruhig" im Auto an. Die Sache mit dem Einparken habe ich wieder angesprochen und er meinte, dass das noch drankommen würde.
Irgendwann bekam ich 10 min vor der nächsten Fahrstunde die Info, dass Fahrlehrer Nummer 3 auf mich warten würde. Verdutzt habe ich mich dann in das Auto gesetzt und die Begründung war, dass der Chef gerade nicht so viel Zeit hätte, damit ich den Führerschein endlich schnell durchziehen kann.
Und BÄÄÄÄNG , endlich wurde der  passenden Fahrlehrer für mich gefunden! Yeah, ich hatte ziemlich schnell das Gefühl, dass es jetzt klappen würde.
M. sei Dank, dass ich von Mal zu Mal selbstsicherer wurde. Er hatte erkannt, was genau schief gelaufen  ist und warum ich so über die Straße krieche, ohne Selbstwertgefühl und Sicherheit. 
Die Sache mit dem Parken habe ich dann auch angesprochen, nur dass ich es erwähnen wollte....
3 Stunden vor der Prüfung sollte ich einparken, oh jeeee, was ich da tat , wusste ich nicht und er guckte mich an, wie ein Auto.
Ich erwähnte dann, dass es mir noch nie einer erklärt oder gezeigt hatte. Der Schock in seinen Augen war groß und er wusste, jetzt ist kurz vor knapp.
Normal lernt man einparken von Anfang an und immer mal wieder mal, so dass man es zum Schluss schon oft gemacht hat. NICHT MIT MIR ;-)
Am Dienstag habe ich Prüfung hieß es...am Freitag vorher hieß es dann, dass 2 Prüfer krank wären und der Termin nicht sicher wäre.
Mmmmhhh, sehr sehr schlecht, denn am Samstag, Sonntag und Montag habe ich Jobs angenommen, die mit dem Auto besser wären .
Also habe ich Druck gemacht und am Donnerstag durfte ich dann endlich mit Prüfer im Rücken meine Runde fahren.
Die Fahrt an Sich war nicht schwer, doch es kamen 2 gefährliche Situationen, die wohl so manche Fahrschüler hätten durchrasseln lassen hätten  (auf der Autobahn dicker LKW im toten Winkel, bei Spurwechsel und dicker LKW in der super engen Straße) Gelobt wurde ich , mehr habe ich aber bezüglich meines Fahrens nicht gehört vom Prüfer.
Die ganze Zeit steckte die Einpark-Angst im Nacken...aber der Prüfer hatte wohl nach der Fahrt genug von mir und lies mich ganz locker auf dem TÜV Parkplatz neben sein Auto parken.
Da stand ich dann und er meinte  den Führerschein könne er mir heute leider nicht mitgeben.....

Stille für einen Moment.......
...weil die vom Amt vergessen haben, ein X zum machen, weil ich ja eine Brille beim Fahren brauche! "Morgen Früh können sie sich ihren vorläufigen Führerschein ,hier beim Amt abholen"!
Puuhhhhhh.....
YEAH, .meine Freude war trotzdem mehr als groß und endlich hatte ich den Lappen so gut wie in der Tasche.
Ich war so glücklich und aufgeregt darüber, dass ich in der Nacht nicht viel geschlafen habe. Pünktlich um 7.45Uhr war ich beim Amt...und um 8,30Uhr saß ich in meinem Frosch, um ihn endlich zu starten.
Kaum zu glauben aber war, das blöde Ding wollte nicht anspringen. Keinen cm gefahren und schon musste der ADAC kommen.
Batterie war leer und ÖL war auch nichts mehr drin..
Aber nachdem ich überbrückt wurde, Öl aufgefüllt wurde, bin ich erst mal zur nächsten Werkstatt um den Frosch wieder Straßentauglich zu machen. 
Und ja seitdem sind wir schon über 1000 km durch die Gegend gehüpft und ich bin glücklich, dieses Thema endlich als abgehackt zu sehen.
Diese Geschichte musste ich einfach niederschreiben, denn sie ist so unverwechselbar echt und komisch zugleich. Es war ein harter Kampf aber er hat sich gelohnt und vielleicht kann ich ja den einen oder anderen  unter euch motivieren, egal, was es ist und wie viele Steine einem in den Weg gelegt werden, an seinen Träumen und Zielen weiter zu arbeiten und zu kämpfen.
Und am Ende sage ich mir, es hatte seinen Sinn, dass es nicht viel schon viel früher geklappt hat.
Welche Erinnerungen habt ihr noch aus der Führerscheinzeit? Gab es bei euch so komische Situationen? 

PS: einparken kann ich zwar immer noch nicht gescheit aber der Rest klappt schon mal sehr gut ;-9



Samstag, 9. August 2014

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Für euch getestet: " Catrice Matallure" Kollektion

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Ich habe die Ehre, die neue Kollektion "Matallure" von Catrice zu testen.





Die Freude war groß, als mich ein Überraschungspaket erreichte.
3 Tage habe ich mir die Kollektion genauer unter die Lupe genommen.




4 von 5 in der Kollektion enthaltenen Nagellacke habe ich bekommen.
Sie sind alle sehr metallisch, wie schon der Name der Kollektion verrät und enthalten die Produkte viel Schimmer und Perlmutt.





Optisch ist die ganze Kollektion der Hammer, so auch die Flaschen der Lacke.
Ein edler, weißer Deckel mit rosé-goldener Marmorierung verziert das schöne Stück.




Die Pinsel sind schön breit und mit 2x Auftragen erhält man einen schönen und satten Ton.
Da ich nicht alle Töne an meiner Hand getestet habe, berichte ich im Praxistest über den Farbton "Alluring Red"
Gestern war ein Kundin bei mir, die den Ton "Alluring Pink" trug und ich muss sagen, er sieht toll aus.
Den habe ich doch direkt wiedererkannt ;-)



Mein persönliches Fazit:

Nagellack
Optik: 5 von 5 Sterne
Pinsel: 5 von 5 Sterne
Auftrag: 5 von 5 Sterne
Trocknungszeit: 5 von 5 Sterne
Haltbarkeit: 3 von 5 Sterne




Die Farbe ist sehr sehr schön, genau das Rot, welches ich liebe. Leider bekommt er einen Minuspunkt, da er nicht gerade sehr länge hält. Ich habe bewusst auf einen Überlack verzichtet und am nächsten Tag fing er schon an, an den Spitzen der Fingernägel abzusplittern. Heute am Tag 3 werde ich ihn Abends entfernen müssen.



2 von 3 Lidschatten durfte ich testen.
Ich habe schon einige Catrice Lidschatten in meiner Sammlung, da ich überzeugt vom Preis/Leistungs-Verhältnis bin.




Sehr ansprechend finde ich die Verpackung, sehr schlicht aber dennoch sehr edel.



Die 2 Farbtöne können jeweils einzeln aber auch vermischt verwendet werden, wodurch ein neuer Farbton entsteht.




Man kann sie nass oder trocken auftragen .


Mein persönliches Fazit:

Lidschatten:
Optik: 5 von 5 Sterne
Auftrag: 4 von 5 Sterne
Haltbarkeit: 5 von 5 Sterne

Beim Auftrag musste ich schon öfters ins Farbtöpchen mit meinen Pinsel greifen, um einen metallischen, intensiven Ton zu erhalten.
Um den Effekt zu verstärken, habe ich den Pinsel dann leicht angefeuchtet und eine Base benutzt.
Gekrümelt hat nichts.
Was ich sehr positiv anmerken muss, ist, dass die Farbe Weiß sehr sehr gut ist und dass sich da High-End Firmen echt ne Scheibe von abschneiden können.
Wer nur matte Lidschatten bevorzugt, ist hiermit falsch beraten.
Ich jedoch liebe Glanz um meine Augen.
Aufgetragen habe ich alle 2 Lidschatten , sprich alle 4 Farben mit einem Pinsel.
Verblenden ließen sie sich alle gut.



Das nächste Produkt ist der der Mascara Topper und Eyeliner.
Mit Duo-Funktion




Zuerst musste ich suchen, was es  mit der Duo Funktion auf sich hatte aber schnell hatte ich begriffen, dass der Pinsel an seinem Halter Rillen vorweist,die dazu dienen sollen, den Mascara zu"toppen" .


Mit dem Eyeliner-Pinsel kann man dicke und dünne Linien zeichnen.
Auf dem Handrücken sieht man auch ein paar Glitzerpartikel, die aber nachher auf dem Auge nicht mehr zu sehen sind.
Im trockenen Zustand bekommt er eine lack-artige Oberfläche, die mich stark an den Urban Decay 24/7 Liquid Eyeliner erinnert.
Auch vom Entfernen her, kommt er ihm sehr nahe.
Er ist sehr resistent und man muss später mit einem Wattepad und Entferner-Lotion nachhelfen, was ich aber nicht als negativ sondern als langanhaltend bewerte.
Mit einem Pinsel Eyeliner auftragen ist nicht so ganz meine Sache aber hey, mit etwas Übung geht es sehr gut von der Hand.



So positiv der Eyeliner ist, so negativ ist leider die Mascara-Topper-Funktion.
Leider spritzt das Zeug unheimlich und die Wimpern fühlen sich nass und schwer an.


Wenn man  Mascara aus Versehen auf die Haut bekommt, kriegt man sie gut wieder ab, wenn man sie gut trocknen lässt. Mit einem Wattestäbchen leicht über die Haut fahren und weg ist sie.
So leider nicht mit dem Topper, hier musste ich fester rubbeln,  so dass ich nachher wieder  das 
Make-Up korrigieren musste.

Mein persönliches Fazit:


Eyeliner
Optik: 5 von 5 Sterne
Pinsel: 5 von 5 Sterne
Auftrag: 5 von 5 Sterne
Trocknungszeit: 5 von 5 Sterne
Haltbarkeit: 5 von 5 Sterne
Mascara Topper: 0 von 5 Sternen



2 von den 3 Lippenstiften durfte ich testen und ich muss schon mal vorweg sagen, dass die Farbe Alluring Red mein Favorit aus der ganzen Kollektion ist! 



Optisch ist er edel gehüllt in einer rosé-goldenen Verpackung.
Das Rot ist der Wahnsinn und genau richtig für so blasse Frauen, wie mich.




Das Pink ist auch sehr schön und etwas dezenter und alltags-tauglicher.
Der Auftrag ist sehr schön! Man hat nicht sofort eine Masse an Lippenstift auf den Lippen, die gerne auf die Zähne kriecht, sondern man kann sich die Intensivität schön aufbauen.
Die Haltbarkeit ist völlig in Ordnung und wenn man nicht gerade isst, küsst und was weiß ich mit dem Mund anstellt, hat man über Stunden ein gutes Gefühl auf den Lippen.



Alluring Red Lippenstift, mein persönlicher Favorit!!!



Mein persönliches Fazit:


Lippenstift
Optik: 5 von 5 Sterne
Auftrag: 5 von 5 Sterne
Haltbarkeit: 5 von 5 Sterne





Vielen lieben  Dank, Cosonova, dass ich diese Kollektion testen durfte!



Alluring Red Lips
;-)




Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich diese gesamte Kollektion mehr als gut gelungen finde.
Sie macht einen sehr runden und edlen Eindruck. Sie passt hervorragend zu einem Business-Look:
Schwarz &Weiß für Reinheit, metallische Töne für einen Hauch Luxus und intensives Rot/ Pink für Energie.




Nicht geliefert und  getestet aber in der Kollektion enthalten:









Mittwoch, 6. August 2014

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Ironie des Schicksals?

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Mein letzter Post war der Vergleich Reals vs. Fake und bäng, da trifft es doch gerade mich selber, bzw Cute Lou Couture.

Eine liebe Kundin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es  jetzt mein Fledermaus- Kleid und noch andere "Designs" aus diesem Stoff in Asien zu kaufen  gibt.
Ahhhhaaa, und die benutzen zur Präsentation auch noch mein Bild, nämlich dieses hier.
Also seid gewarnt, denn ich habe mir den Link genauer angeguckt und ich fremdschäme mich für diese Leute, denn die Ware. die man da kaufen kann , ist grotten -schlecht. 
Es fehlen wichtige Details, die das Design  erst ausmachen aber was will ich jetzt groß machen außer aufklären?
Als kleine Minikämpferin habe ich nicht die Mittel und auch nicht die nötige Kraft, um dagegen anzugehen.
Auf einen Link verzichte ich  jetzt, denn das möchte ich nicht auch noch preisgeben.



Aber irgendwie ist es schon komisch, denn die letzen Wochen habe ich viel über diese Fake vs Real-Geschichten nachgedacht. Ja, auch ich habe schon mal Fakes gekauft, auch wissentlich AAABER, die Qualität dieser Kopien haben mir den Kopf gewaschen.

Ich bin sogar schon so weit, dass ich mir ein Leben ohne Zara, Primark und Co vorstelle. 
Doch wie setze ich das passend zu meinem Geldbeutel um? Fragt man sich aber ich glaube, da gibt es einen gesunden Mittelweg.
Weniger aber dafür qualitativ besser einkaufen ist mein Hauptgedanke.
Wer braucht z.B. schon 10 schwarze T-shirts von Takko und Co? Niemand, denn mit 5 kommt auch gut über die Runden.

Nicht alles, was einen Designer-Namen hat, ist jetzt nicht in China hergestellt  worden aber da gibt es ja auch Unterschiede in der Verarbeitung und Qualität.
Ob nun Kinder / Menschen drunter leiden müssen, kann man nicht am Preis eines Artikels festmachen, aber man kann sich einen Gefallen tun und einfach etwas bewusster einkaufen.
Mit Lebensmittel ist es genauso.
Tomaten, die fast 2 Wochen lang auf der Nische in der Küche liegen und dann immer noch essbar sind, machen mir Angst.
Dieses Erlebnis hatte ich vor kurzen und ich war erstaunt, dass noch alle aussahen, wie vor 10 Tagen, als ich sie in den Warenkorb gelegt habe.
Bio-Tomaten aus den Discounter finde ich genauso komisch, denn alles, ja alles ist in Plastik verpackt.
Ist nicht gut für die Umwelt und auch nicht gut für unser Hormonhaushalt.
Und schmecken tun die auch nicht gut.
Darum kaufe ich mein Obst und Gemüse sowie Fleisch meistens woanders und etwas kontrollierter.
Günstige Kleidung, Taschen und  Schuhe, die so stark nach Chemie riechen, das einem schlecht wird, kann auch nicht gesund sein.
T-Shirts, die nach einmal waschen eine ganz andere Form annehmen sind am Ende dann doch teurer, als sich einmal ein Gutes zu kaufen.

Manchmal kann man aber auch was gutes tun, wenn man Kleidung kauft.
Ich bin ein großer Fan von der Sea Shepared Organisation.
Was sie machen und wofür sie genau kämpfen, könnt ihr hier in deutscher Sprache nachlesen.


Gekauft habe mich mir ein schönes T-shirt aus Bio-Baumwolle, einen Einkaufsbeutel,  und ein paar schöne Stickers für meinen Frosch ( mein Auto ).
Es fühlt sich gut an, wenn man etwas  kauft und dabei noch etwas Gutes tut.
Wie handhabt ihr dieses Massenproblem, dass wir denken,  nur noch günstig und viel kaufen zu müssen?
Was kauft ihr nicht mehr, weil ihr denkt, dass es nicht mehr gesund oder sozial -verträglich ist?
LG Daniela